Der Götterbaum, wissenschaftlich Ailanthus altissima, ist eine problematische Baumart, die ursprünglich aus China stammt. In
den letzten Jahren hat sich diese Baumart leider in Österreich immer weiter
ausgebreitet. Der Götterbaum
wächst sehr rasch und überwuchert so schnell benachbarte Pflanzen, indem er
ihnen Platz, Licht und Nährstoffe raubt. Des Weiteren sondert er über die
Wurzeln Stoffe ab, die das Wachstum anderer Pflanzen hemmt. Zudem kann ein großer Baum bis zu einer Million Früchte pro Jahr hervorbringen, die vom Wind kilometerweit verbreitet werden. Der Götterbaum hat niedrige Standortansprüche und wächst buchstäblich aus allen Ritzen, wobei es zu negativen Effekten in der Natur und Landwirtschaft und zu Schäden an Bauten und Infrastruktur kommt.
Maßnahmen: Keimlinge und 1- bis
2-jährige Pflanzen sollte man am besten durch Ausgraben entfernen. Bei größeren
Pflanzen sind traditionelle Bekämpfungsmethoden wie Holzschlag oder Ringeln
keine gute Lösung, da dabei nicht alle Wurzeln entfernt werden und es so zum
vermehrten Austrieb aus den Wurzeln kommt und diese dann über mehrere Jahre
hinweg systematisch entfernt werden müssen. Seit Kurzem kann allerdings ein
biologisches, an der BOKU entwickeltes Bekämpfungsmittel eingesetzt werden.
Dieses Mittel enthält einen Welkepilz, der auf den Götterbaum pathogen wirkt
und zu dessen Absterben führt. Für andere Pflanzen ist der Pilz ungefährlich.
Für diese Bekämpfung bitte an einen Gartenbaubetrieb wenden.
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